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Buchpublikation

Thomas Röthel - SYNTHESIS

   

Über das Projekt
Über das Projekt

Die Publikation zu der Ausstellung "SYNTHESIS" mit Thomas Röthel und Angela Glajcar, welche vom 30.9.17 bis am 25.2.18 in den Räumlichkeiten von bromer kunst stattgefunden hat, bietet einen Einblick in die eindrückliche Zusammenarbeit von Galerie und Künstler. 

Die Ausstellung SYNTHESIS ist die erste Kooperation mit Thomas Röthel, die im Hause bromer kunst realisiert wurde, jedoch gründete diese auf eine bereits seit Jahren bestehende und beidseitig geschätzte Verbindung der Leitung von bromer kunst mit dem Künstler. Das Ergebnis der überaus guten und bereichernden Zusammenarbeit ist eine aussergewöhnliche Ausstellung geworden. Seine beeindruckenden Werke sind von nun an ständiger Bestandteil im Programm der Galerie. Einige der Werke werden deshalb weiterhin bei bromer kunst zu sehen sein und den Besuchern Grund zur Begeisterung liefern. 

Zum Künstler
Thomas Röthel
Ansbach, 1969

Thomas Röthel wurde 1969 im bayerischen Ansbach (DE) geboren. Nach einer Ausbildung zum Holzbildhauer von 1986 bis 1989 studierte er von 1992 bis 1998 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Johannes P. Hölzinger. Durch seine ganz eigene Formensprache vermag er es ebenso die kontrastierenden Qualitäten von Leichtigkeit und Schwere in seinem Werk auszudrücken. Der schwere Stahl, verwandelt sich unter dem künstlerischen Eingriff Röthels in oftmals filigran und fragil anmutende Skulpturen. Sie strahlen eine Dynamik und Leichtigkeit aus, welche die Schwere des Materials beinahe vergessen lassen. Andere Arbeiten wirken durch ihre subtilen Biegungen und Schwünge sanft, geradezu menschlich gutmütig. Ineinander versunkene Stahlschichten scheinen dem harten Material zu trotzen und wirken schmiegsam und weich. 

Röthels Skulpturen – besonders die grossformatigen Werke für den Aussenraum – sind häufig tonnenschwer und nahezu ausnahmslos massiv. Einzig abweichend davon ist die Serie der Segmentbögen, deren zusammengeschweisste Stahlplatten Hohlräume umschliessen. Röthels Werke prägen auf beeindruckende Weise die Topografien, denen sie dauerhaft eigen sind, zugleich fügen sie sich harmonisch in ihre Umgebung ein. 

Röthels spielerisch anmutende, jedoch präzise und durchdachte Auseinandersetzung mit dem herausfordernden Material Stahl, bringt in seinen verschiedenartigen Werkserien eine unwahrscheinlich differenzierte Oberflächenhaptik hervor. Diese changiert zwischen glatt, rau, samtig und körnig. Seit einiger Zeit überträgt er diese Beschäftigung mit Oberflächen und Durchbrüchen auch auf das Material Papier, welches für ihn ebenso eine gewisse Faszination ausübt. Hier ergeben sich ganz neue Aspekte in seinem Oeuvre, die in der Gegenüberstellung mit seinen Stahlwerken spannende Wechselwirkungen und Assoziationen hervorrufen. 

Mit nationalen und internationalen Ausstellung ist er zum hochangesehenen und vielversprechenden Künstler avanciert. Röthel lebt und arbeitet bei Nürnberg.