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#artworkoftheweek

Thomas Röthel - Drehung breit, 2017

  

Thomas Röthel »Drehung breit«, 2017, Inv.-Nr.176-2

Thomas Roethel - Drehung breit, 2017
Stahl auf Steinplinthe
48 x 19 x 29 cm

Thomas Röthel vermag durch seine ganz eigene Formensprache die kontrastierenden Qualitäten von Leichtigkeit und Schwere in seinem Werk auszudrücken: Der schwere Stahl verwandelt sich unter dem künstlerischen Eingriff Röthels in eine filigran und fragil anmutende Skulptur; ihre scheinbare Leichtigkeit lässt die Schwere des Materials beinahe vergessen; so auch die 48 cm hohe Stahlskulptur „Drehung breit“.
Röthels spielerisch anmutende, jedoch präzise und durchdachte Auseinandersetzung mit dem herausfordernden Material Stahl, bringt in seinen verschiedenen Werkserien eine differenzierte Formsprache hervor. Bei den „Drehungen“ werden massive Stahlplatten zunächst mit gezielten Schnitten versetzt und anschliessend mehrfach um die eigene Achse gedreht. Auf diese Weise entsteht der charakteristische ineinander verflochtene Mittelteil der Stahlskulptur. Im unteren und oberen Teil bleibt die unbearbeitete Stahlplatte erkennbar.

Stahl lässt sich trotz der hohen Materialfestigkeit unter hohen Temperaturen und mit den geeigneten Gerätschaften schmiegsam bearbeiten und formen. Röthel arbeitet vorwiegend mit sogenanntem wetterfesten Baustahl (WT-Stahl),  einer niedriglegierten Stahlsorte mit geringen Zusätzen an Chrom und Kupfer. Durch Oxidation bildet sich eine poröse Rostschicht auf der Oberfläche; dieser rotbräunliche Ocker-Farbton verleiht dem Werk seine partikuläre materialinhärente Ästhetik.

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Thomas Röthel »Drehung breit«, 2017, Inv.-Nr.176-2
Thomas Röthel »Drehung breit«, 2017, Inv.-Nr.176-2
Thomas Röthel »Drehung breit«, 2017, Inv.-Nr.176-2