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Johann Gottfried Steffan

Wädenswil, 1815 — 1905

Johann Gottfried Steffan (* 13. Dezember 1815 in Wädenswil; † 16. Juni 1905 in München) galt als einer der essentiellsten Schweizer Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts. Er gehört zu den vertrauten Mittelspersonen der Münchner Schule. Steffan machte einleitend eine Lehre als Schriftlithograf, bevor er 1833 zu Ausbildungszwecken nach München reiste. Dort besuchte er die Akademie der bildenden Künste unter Peter von Cornelius. 

Inspiriert von Carl Rottmann, wandte Steffan sich der realistischen Landschaftsmalerei zu. Steffan arbeitete auch mit dem namenhaften Arnold Böcklin zusammen, welcher sicher auch einen grossen Einfluss auf das Oeuvre des Künstlers hatte. Die Künstlerkollegen machten mehrere Studienreisen in die Schweizer Alpen, bevorzugt ins Glarnerland und an den Walensee. In späteren Jahren besuchte Steffan mehrfach Berchtesgaden und die Ramsau, Orte, die seine Motivwahl bestimmten. Steffans Werk zeichnet sich insbesondere durch die naturalistische Gebirgs- und Landschaftsdarstellungen aus, welche er in ihrer Wildheit und ihrem Zauber wiedergibt.