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#artworkoftheweek

Sam Drukker - Living Jukebox 2003

  

Sam Drukker »Living jukebox«, 2003, Inv.-Nr.1-2489

Sam Drukker - Jukebox, 2003
Öl auf Leinwand
120 x 120 cm


Sam Drukker befasst sich, in seiner vorwiegend figürlichen Malerei, mit mythologischen, erotischen wie auch alttestamentarischen Motiven. Im Zentrum seiner Malerei stehen in erster Linie menschliche Figuren. Seine Werke enthalten ein Repertoir an Personen, die einem immer wieder in neuen Umgebungen und Kontexten begegnen. Während der Hintergrund oftmals verschwommen und unkonkret bleibt, sind die dargestellten Figuren detailreich modelliert und fein ausgearbeitet, wodurch sie visuell verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Wie bei Living Jukebox sind die beiden Frauen weitgehend detailliert und mit einem naturalistischen Anspruch ausgearbeitet, während der Hintergrund traumähnlich verschleiert bleibt. Beide Figuren tragen Kleider und Frisuren, die sich in den Zeitraum der achtziger Jahre datieren, nicht in die frühen 2000, die Zeit der Bildentstehung. Der Titel Jukebox impliziert ebenfalls eine achtziger Jahre Disco Nostalgie. 
Drukker beschäftigt sich in anderen Werken mit der Geschichte und historischen Herkunft seiner Modelle. Auch seine Malgründe sind oft wiederverwendete Tücher, Leinwände oder Holzplatten, die er in neue Kontexte setzt. Diese Rekontextualisierung, durch das Arbeiten mit historischem Material, zieht sich durch das Werk von Sam Drukker.

Ausstellungsansicht von «Sam Drukker - Figures» im Blockhaus Experimental Space.

Sam Drukker »Living jukebox«, 2003, Inv.-Nr.1-2489