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Max Liebermann

Berlin, 1847 — 1935

Max Liebermann (20.7.1847, Berlin - 8.2.1935, Berlin) war ein deutsch-jüdischer Maler und Grafiker. Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Impressionismus. Nach einer Ausbildung in Weimar und Aufenthalten in Paris und den Niederlanden schuf er zunächst naturalistische Werke mit sozialer Thematik. Durch die Beschäftigung mit den französischen Impressionisten fand er seit 1880 zu einer lichten Farbigkeit und einem schwungvollen Farbauftrag, die sein Hauptwerk prägten.
Sein Schaffen steht symbolisch für den Übergang von der Kunst des 19. Jahrhunderts hin zur Klassischen Moderne - zur Zeit des Wilhelminismus und der Weimarer Republik. Diesen Wandel förderte er als Leiter der Berliner Secession. Von 1920 bis 1932 war er Präsident, bis 1933 Ehrenpräsident der Preußischen Akademie der Künste, bevor er infolge der nationalsozialistischen Einflussnahme aus der Kunstpolitik zurücktrat. Seine letzten beiden Lebensjahre verbrachte er zurückgezogen in seiner Heimatstadt Berlin.

 

Ausstellungen (Auswahl)

2019/2020 Max Liebermann und Hans Meid. Schwarz auf weiß, Museum Behnhaus Drägerhaus, Lübeck.
2016 Max Liebermann – Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport, Kunsthalle Bremen; Liebermann-Villa, Berlin.
2014 Max Liebermann und die Schweiz, Museum Oskar Reinhart, Winterthur.
2011 Max Liebermann. Wegbereiter der Moderne, Bundeskunsthalle, Bonn; Hamburger Kunsthalle.

Literatur (Auswahl)

Marion Deshmukh (et. al.): Max Liebermann and International Modernism. An Artist's Career from Empire to Third Reich, Books, New York City / Oxford 2011.
Regina Scheer: Max Liebermann erzählt aus seinem Leben, Berlin 2010.
Birgit Pflugmacher: Der Briefwechsel zwischen Alfred Lichtwark und Max Liebermann, Hildesheim 2003.

Kunstwerke
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