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Charles L'Eplattenier

Neuenburg, 1874 — 1946

Der Schweizer Künstler und Architekt Charles L’Eplattenier (9.10.1874, Neuchâtel - 7.6.1946, Les Brenets) zählt zu den wichtigsten Vertreter des Schweizer Jugendstils (Art nouveau). Ab 1897 war er Lehrer an der Kunstgewerbeschule in La Chaux-de-Fonds. Die Stadt erlebte zu dieser Zeit durch die Uhrenindustrie einen wirtschaftlichen Aufschwung, was insbesondere bei den wohlhabenden Bürger der Stadt zu einem verstärkten Interesse an Immobilien und Kunst führte. Diesen Umständen ist zu verdanken, dass L’Eplattenier und seine Schüler die besondere Ausprägung des Art nouveau weiterentwickeln und fördern konnten. 
Die neuartige Kunstrichtung widmete sich besonders dem Studium der Natur und den natürlichen Strukturen und Gegebenheiten. Einer der heute bekanntesten Schüler von L'Eplattenier war der später sehr erfolgreiche Architekt Le Corbusier. Dieser soll sich bei der Wahl seines Künstlernamens bei seinem Lehrer inspiriert haben. Im Jahre 1946 verunglückte L’Eplattenier tödlich bei einer Wanderung im felsigen Gelände am Fluss Doubs.

 

Ausstellungen (Auswahl)

2019 Charles L'Eplattenier. Jura, Musée des Beaux-Arts, Le Locle.
2015 Collection Pierre Arnaud. Une passion Suisse, Fondation Pierre Arnaud, Lens.
1990 Charles L'Eplattenier: huiles, pastels et dessins, Galerie de l'Evole, Neuchâtel.

Literatur (Auswahl)

Anouk Hellmann: Charles L'Eplattenier (1874-1946), Hauterive 2011.
Sylvie Balmer: L'Eplattenier, suite et fin, in: L'Impartial, 25.9.2006, S. 5.
Anouk Hellmann: Charles L'Eplattenier. Artiste et pédagogue (1874-1946), Hauterive 2005.

Kunstwerke
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