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Künstlermonografie zu Urech-Seon: Buchvernissage in Zürich

In der Zürcher Buchhandlung Never Stop Reading (Spiegelgasse 18, 8001 Zürich) wird am 15. November 2017 ab 18 Uhr das vom renommierten Verlag Scheidegger&Spiess verlegte Buch «Tritt in die Neuzeit» präsentiert.

18 Uhr Buchpräsentation und Apéro in Anwesenheit der Gesamtprojekteitung und der Autoren

19 Uhr Begrüssung durch den Verlag und Einleitung durch Stefan Kunz (Leiter Bündner Kunstmuseum)

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Am 15. November 2017 erscheint in erster Auflage die Künstlermonografie Rudolf Urech-Seon (1876 – 1959) – «Tritt in die Neuzeit». Das Buch wird beinahe 60 Jahre nach dem Tod Rudolf Urech-Seons (1876 – 1959) herausgegeben. In den vergangenen Jahren hat Christian Herren den Nachlass des Schweizer Künstlers im Auftrag des Kurators des Nachlasses Daniel Gutscher aufgearbeitet und in Zusammenarbeit mit dem Grafiker Anatole Comte das inhaltliche und grafische Konzept des Buches entworfen.  Rudolf Urech-Seon, der seinen Geburtsort Seon nie für längere Zeit verliess, beschäftigte die Suche nach dem idealen Kunstwerk. Er fand Antworten einerseits in der Anwendung von mathematisch-geometrischen Gestaltungsprinzipien und andererseits in der Natur. – Der Künstler lehrt uns, dass die visuelle Erscheinung der Dinge immer ein Momentum darstellt und stets von Neuem betrachtet werden kann, unabhängig von der Zeit. Im vorliegenden Buch wird versucht, dem vielseitigen Werk des Künstlers sowohl in der Auswahl und Platzierung der Werke als auch durch bestimmte Gestaltungselemente näherzukommen. Die abgebildeten Werke – viele davon werden zum ersten Mal publiziert – präsentieren sich einerseits in chronologischer Reihenfolge und andererseits in thematisch-formalistischen Gruppierungen.

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Rudolf Urech-Seon
Seon, 1876 — 1959

Von der Münchner Schule und Hodler geprägt beginnt Rudolf Urech-Seon (*18.2.1876 Seon - 23.7.1959 Seon) während seiner künstlerischen Ausbildung an der Münchner Kunstakademie (1913–1916) als naturalistischer Landschaftsmaler. Schon bald aber entwickelt er Kompositionen, in denen er sich auf die konstruktiven Elemente der Bildgegenstände wie Linie, Fläche und Rhythmus konzentriert bis hin zur Abstraktion mit geometrischen und rund schwingenden Formen in intensiven Farben. Urech-Seon wird damit zum ersten und lange einzigen abstrakten Maler im Kanton Aargau. Mangels Gleichgesinnten in der regionalen Künstlerschaft orientiert sich Urech-Seon an den Ausstellungen der Avantgarde in Zürich und Basel (1932 Picasso, 1933 Braque, 1938 Le Corbusier) und findet dort die Bestätigung für seinen eigenen künstlerischen Weg.