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Glaspavillon

Hinter dem Sichtbaren. Von der Romantik zum Symbolismus in der Schweiz

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Vom mystischen Naturerlebnis zum universalen und religiösen Kunst- und Weltverständnis: Die Galerie bromer kunst zeigt in der Ausstellung „Hinter dem Sichtbaren“ eine Reihe Schweizer Künstlerinnen und Künstler vom 19. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zwischen Romantik und Symbolismus. 

Im Glaspavillon südlich des Hauptgebäudes stellen wir Ihnen in zwei Räumen eine sorgfältig kuratierte Auswahl von Werken aus unserer Sammlung vor.

"Hinter dem Sichtbaren" ist eine private Ausstellung. Um diese zu besichtigen, melden Sie sich bitte für einen Termin an.

Alexandre Calame - Torrent de montagne par orage, 1854

Ferdinand Hodler - Was die Blumen sagen, 1894

Clara Porges - Piz Maroz und Maroztal, Sicht von der Maloja-Gegend, ohne Jahr

Adolf Oechslin - Heimkehr von der Mahd, ohne Jahr

Giovanni Giacometti - Narziss, ca. 1920

Giovanni Giacometti - Pizzo Bacone, 1916

Johann Gottfried Steffan - Gosausee mit Dachstein, 1851
 

Johann Rudolf Weiss - Des Aviatikers letzter Augenblick, 1910
 

Waldemar Theophil Fink - Es werde Licht (Moosalp), 1908
 

Zur Ausstellung
Zur Ausstellung

Während die Romantik in der Schweiz als eine künstlerische Bewegung gilt, ist der Begriff des Symbolismus weitaus schwieriger zu erfassen. Dieser beschreibt keine einheitliche Stilrichtung, sondern vielmehr eine künstlerische und geistige Haltung. Seine Vertreter brachen mit dem Verständnis, das Sichtbare in ihren Darstellungen festhalten zu wollen und interessierten sich vielmehr für das Unsichtbare – das Geistige. Dies erreichten sie durch die sinnbildliche Darstellung von rätselhaften und phantastischen Traumwelten, die oft menschliche Grunderfahrungen wie Erotik und Tod thematisierten. Die Verbindung zwischen Romantik und Symbolismus liegt im romantischen Spiritualismus, dem naturphilosophischen Einheitsverständnis und in ihrem gemeinsamen Bestreben, über das Sichtbare hinaus zu verweisen.

Mit Werken von Alexandre Calame, Ferdinand Hodler, Giovanni Giacometti, Stéphanie Guerzoni, Hans Bachmann oder Clara Porges werden verschiedene künstlerische Positionen zwischen 1840 und 1925 gezeigt, deren Spannungsfeld und künstlerisches Spektrum zwischen Romantik und Symbolismus liegen. Die figurativen Malereien, deren Darstellungen mit symbolhafter Bedeutung aufgeladen und mit einer stark individualistischen Kunst- und Weltauffassung verknüpft sind verbindet eine Gemeinsamkeit: Die Ablösung von der Mimesis und die Entwicklung von der reinen Abbildung zum autonomen Bild.

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