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Jorge Camacho

Cuba, 1934
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Jorge R. Camacho Lazo (* 5.1.1934 Havanna - 30.3.2011 Paris) war ein kubanischer Maler des Surrealismus. Ende der 1940er-Jahre begegnete Camacho über seine Freundschaft mit dem Dichter Carlos M. Luis dem Surrealismus. Er befasste sich mit Klee, Miró, Tanguy und de Chirico. 1952 brach er ein Studium ab, um sich ganz der Malerei zu widmen. Einer seiner Förderer in Havanna war René Portocarrero, und besonders beeindruckt wurde er von einer Ausstellung Wifredo Lams im Jahr 1955. 1959 reiste er für ein Jahr nach Mexiko, wo er Rufino Tamayo und Carlos Mérida begegnete und Freundschaft mit dem Maler, Grafiker und Bildhauer José Luis Cuevas schloss. Die beiden Künstler studierten auch intensiv die Kultur der Maya. Noch 1959 begab sich Camacho nach Paris, wo er 1961 André Breton kennenlernte, dessen Kreis er sich anschloss. Außer als Maler und Zeichner betätigte er sich im Pariser Exil auch als Bildhauer, Dichter, Fotograf und Esoteriker.

Kunstwerke
Kunstwerke
CV
CV

Ausstellungen (Auswahl)

2003 «Jorge Camacho Le Miroir Aux Images», Maison de l’Amérique latine, Paris
1984 «The Philosophy of the Landscape», Galerie Albert Loeb, Paris
1976 «The Dance of Death», Galerie de Seine, Paris
1964 Galerie Mathias Fels, Paris

Literatur (Auswahl)

  • Maxime Morel, Jorge Camacho. Le retour de la langue des oiseaux, in: Surréalistes, Certes, Lyon: Michel Descours, 2015
  • Anne Tronche, Jorge Camacho, vue imprenable, Éditions Palantines, 2004 
  • Christian Nicaise, Jorge Camacho, les livres illustrés, L'Instant perpétuel, Rouen, 2009
  • Sarane Alexandrian, in: les Peintres Surréalistes, Hanna Graham, 2009
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