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Buchvernissage: CUNO AMIET - Retrospektive zum 150. Geburtstag

Am Tage der Buchvernissage, den 16. Juni 2018, wird das Buch erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. In dem 150 Seiten umfassenden Ausstellungskatalog zur Ausstellung «CUNO AMIET  Retrospektive zum 150. Geburtstag» wird die Werkschau umfangreich beleuchtet eine Vielzahl von Werkfotografien und Ausstellungsansichten lassen den Betrachter in die Ausstellung eintauchen. Sämtliche der über 200 ausgestellten Werke sind in Bild und Text katalogisiert, die Künstler-Biografie sowie weitere Texte zu Cuno Amiet werden ebenso in die Publikation integriert.

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Bei der Buchvernissage am 16. Juni kann ein vorbestelltes Exemplar bei bromer kunst persönlich als Geschenk entgegengenommen werden.
Für Besucher der Ausstellung besteht zuvor die Möglichkeit, den Ausstellungskatalog bis zum 31. Mai 2018 in der Galerie vorzubestellen. Dazu muss ein ausgefüllter Bestelltalon (nur erhältlich in der Galerie) am Empfang abgeben werden. Das Geschenkexemplar, wovon man pro Person nur eines erhalten kann, kann nur am 16. Juni 2018 durch den Besteller / die Bestellerin entgegen genommen werden! Bis zum 31. Mai haben Interessierte ferner die Möglichkeit, das Buch zum Vorzugspreis von 20.- CHF inkl. Versandkosten vorzubestellen. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit uns auf.

Der offizielle Verkaufspreis des Ausstellungskataloges liegt bei 38.50 CHF.

Zum Künstler
Cuno Amiet
Solothurn, CH, 1868 — 1961

Cuno Amiet (28.3.1868, Solothurn - 6.7.1961, Oschwand) malte bereits mit 15 Jahren das erste Selbstbildnis. 1884 lernte er durch seinen Vater den Maler Frank Buchser kennen, bei dem er die folgenden zwei Jahre unterrichtet wurde. Im Herbst 1886 ging Amiet nach München und studierte dort an der Akademie der Bildenden Künste. 1887 begegnete er Giovanni Giacometti, der ein lebenslanger Freund für ihn wird. Im folgenden Jahr reisten sie zusammen nach Paris und Amiet begann ein Studium an der Académie Julian. Ab 1892 war Amiet jedoch zunehmend unzufrieden mit dem Akademieunterricht und entschied sich nach Pont-Aven zu gehen, wo er Gauguin und van Gogh entdeckte und die Grundlagen für seinen Kolorismus legte.
1894 konnte Amiet in der Kunsthalle Basel ausstellen, doch stiess seine Verwendung reiner Farben bei der Kunstkritik vorwiegend auf Ablehnung. 1898 erhielt er den Auftrag, ein Porträt Ferdinand Hodlers anzufertigen, wodurch ein intensiver Kontakt zu dem Künstler entstand und Amiet sich mit dem Jugendstil auseinandersetzte.
1905 stellte Amiet in der Galerie Richter in Dresden aus, wodurch die Brücke Künstler auf ihn aufmerksam wurden. 1906 wurde er von Erich Heckel zur Mitgliedschaft eingeladen und bereits im selben Jahr beteiligte er sich an der ersten Brücke-Ausstellung in Dresden.
1914 zeigte Amiet in einer Einzelausstellung im Kunsthaus Zürich 124 Werke. 1919 wurde ihm der Ehrendoktor der Universität Bern verliehen. Heute gilt Cuno Amiet als einer der wichtigsten Wegbereiter der Klassischen Moderne in der Schweiz.

 

Ausstellungen (Auswahl)

2018 Cuno Amiet. Retrospektive zum 150. Geburtstag. Meisterwerke aus acht Jahrzehnten, Bromer Kunst, Roggwil.
2011/2012: Ferdinand Hodler und Cuno Amiet. Eine Künstlerfreundschaft zwischen Jugendstil und Moderne, Kunstmuseum Solothurn; Bucerius Kunst Forum, Hamburg.
2011/2012: Amiet. «Freude meines Lebens». Sammlung Eduard Gerber. Kunstmuseum Bern.
1959: From Hodler to Klee: Swiss Art of the Twentieth Century. Tate Gallery, London.

Literatur (Auswahl)

Cuno Amiet. Retrospektive zum 150. Geburtstag, Ausst.-Kat. Bromer Kunst, Roggwil, 2018.
Cuno Amiet. Die Gemälde 1883–1919, Schweizerisches Institut für Kunstwissenschaft, Oeuvrekataloge Schweizer Künstler und Künstlerinnen 28, Zürich 2014.
Cuno Amiet. Von Pont-Aven zur «Brücke», Ausst.-Kat. Kunstmuseum Bern, 1999/2000; Musée Rath, Genf, 2000/2001, Mailand 1999.

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