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Thomas Röthel

Ansbach, 1969
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Thomas Röthel wurde 1969 im bayerischen Ansbach (DE) geboren. Nach einer Ausbildung zum Holzbildhauer von 1986 bis 1989 studierte er von 1992 bis 1998 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Johannes P. Hölzinger. Durch seine ganz eigene Formensprache vermag er es ebenso die kontrastierenden Qualitäten von Leichtigkeit und Schwere in seinem Werk auszudrücken. Der schwere Stahl, verwandelt sich unter dem künstlerischen Eingriff Röthels in oftmals filigran und fragil anmutende Skulpturen. Sie strahlen eine Dynamik und Leichtigkeit aus, welche die Schwere des Materials beinahe vergessen lassen. Andere Arbeiten wirken durch ihre subtilen Biegungen und Schwünge sanft, geradezu menschlich gutmütig. Ineinander versunkene Stahlschichten scheinen dem harten Material zu trotzen und wirken schmiegsam und weich. 

Röthels Skulpturen – besonders die grossformatigen Werke für den Aussenraum – sind häufig tonnenschwer und nahezu ausnahmslos massiv. Einzig abweichend davon ist die Serie der Segmentbögen, deren zusammengeschweisste Stahlplatten Hohlräume umschliessen. Röthels Werke prägen auf beeindruckende Weise die Topografien, denen sie dauerhaft eigen sind, zugleich fügen sie sich harmonisch in ihre Umgebung ein. 

Röthels spielerisch anmutende, jedoch präzise und durchdachte Auseinandersetzung mit dem herausfordernden Material Stahl, bringt in seinen verschiedenartigen Werkserien eine unwahrscheinlich differenzierte Oberflächenhaptik hervor. Diese changiert zwischen glatt, rau, samtig und körnig. Seit einiger Zeit überträgt er diese Beschäftigung mit Oberflächen und Durchbrüchen auch auf das Material Papier, welches für ihn ebenso eine gewisse Faszination ausübt. Hier ergeben sich ganz neue Aspekte in seinem Oeuvre, die in der Gegenüberstellung mit seinen Stahlwerken spannende Wechselwirkungen und Assoziationen hervorrufen. 

Mit nationalen und internationalen Ausstellung ist er zum hochangesehenen und vielversprechenden Künstler avanciert. Röthel lebt und arbeitet bei Nürnberg.

Kunstwerke
CV
CV

1969 geboren in Ansbach (DE)

1986 – 1989 Ausbildung zum Holzbildhauer

1992 – 1998 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Prof. Hölzinger

1991 – 1994 Konzeptionen für Plätze und Architektur-Projekte

ab 1995 Entwicklung von Stahlskulpturen

ab 1998 freischaffend tätig

seit 2007 intensive Zusammenarbeit mit der Fischerplatz Galerie Ulm un der Galerie im Venet-Haus Neu-Ulm (DE)

seit 2013 intensive Zusammenarbeit mit der Galerie im Fritz-Winter-Atelier, Diessen (DE)

Er lebt und arbeitet bei Nürnberg (DE).

 

Ausstellungen (Auswahl)

2017 Galerie im Fritz Winter Atelier, München
2017 Städtische Galerie im Schloss, Isny
2017 Skulpturenmeile Stadt Ansbach
2016 Galerie im Fritz-Winter-Atelier, München
2016 Galerie & Kunstkabinett Corona Unger, Bremen
2015 Galerie im Fritz-Winter-Atelier, München
2015 Kunstverein Bad Neuheim
2015 Werkhallen, Remagen
2014 Skulpturenrundgang Insel Mainau
2012 Werkhallen, Rheingalerie, Bonn
2011 Insel Mainau
2009 4. Schweizer Triennale der Skulptur, Bad Ragaz
2009 Freitags Galerie, Solothurn
2008 Galerie im Venet-Haus, Neu-Ulm
2008 Fischerplatz Galerie, Ulm
2008 Präsentation von 12 Grossskulpturen vor dem Eingang der Messe Dornbirn (A)
2006 3. Schweizer Triennale der Skulptur, Bad Ragaz
2004 Ansbacher Skulpturenmeile

Literatur (Auswahl)

  • Thomas Röthel. Stahlskulpturen 1997-2008. Reutlingen:Edition Kittelberger, 2009.
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