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bromer kunst Galerie

CUNO AMIET

bis

Zu Ehren des 150. Geburtstages von Cuno Amiet beleuchtet bromer kunst in einer Retrospektive das Œuvre des Künstlers mit ausgewählten Werken zu seinen Sujets Bildnis, Selbstbildnis, Ernte, Stillleben und Landschaft.

Die Ausstellung eröffnet am Geburtstag des Künstlers, dem 28. März 2018.

Zur Ausstellung
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Ausgehend von zahlreichen Gemälden und Zeichnungen der bromer art collection, hauptsächlich das Frühwerk Amiets umfassend, ergänzt durch Leihgaben von Sammlern und Institutionen, organisiert bromer kunst eine Retrospektive zu Ehren des Wegbereiters der modernen Malerei in der Schweiz.

Ausgestellte Werke
Ausgestellte Werke
Künstler
Cuno Amiet
Solothurn, CH, 1886 — 1961
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Cuno Amiet (*28.3.1868 Solothurn, 6.7.1961 Oschwand) gilt als Wegbereiter der modernen Malerei in der Schweiz, da er als Erster der Farbe den Vorrang in der Komposition gab. Als Fünfzehnjähriger malte Amiet das erste Selbstporträt. 1884 wurde er Schüler von Frank Buchser. 1886-88 besuchte Amiet die Akadademie der Bildenden Künste in München, 1888-92 die Académie Julian in Paris. 1892 ging Amiet für ein Jahr nach Pont-Aven, wo er Gauguin und van Gogh entdeckte und die Grundlagen für seinen Kolorismus legte.

Bei seiner Rückkehr in die Schweiz stiess seine Verwendung reiner Farben auf Ablehnung. Unter dem Einfluss Ferdinand Hodlers, zu dem er bis 1905 eine enge Beziehung pflegte, setzte er sich mit dem Jugendstil auseinander. Dann wurde die Expressionisten-Vereinigung «Die Brücke» auf Amiet aufmerksam und gewann ihn als Mitglied (1906-13). Er experimentierte erneut mit einem reinen Kolorismus, und es entstand ein eigenständiges, reichhaltiges Werk, in dem vier Themen besonders hervortraten: der Garten, die Obsternte, die Winterlandschaft und das Selbstporträt. Oschwand, wo er sich 1898 niederliess, wurde ab 1908 zu einem Zentrum künstlerischen Schaffens und einem Treffpunkt von Kunstinteressierten.

(Foto links: Wikiart)